Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Ferienhaus mit Sauna im Spessart

Wir haben eine Auszeit gebraucht: Die Kinder sind fast groß und nun scheinen wir nahtlos in die Eltern-Pflegephase über zu gehen. Wir sind beide berufstätig und “erledigen nebenher” die Familie. Das geht nicht schonungslos an einem vorbei und so haben wir unserer Zweisamkeit eine Kurz-Woche im Februar in einem abgelegenen Ferienhaus mit Sauna und ohne Festnetz- und Internetanschluss gegönnt. In die Sauna kommen wir leider seit Jahren nicht mehr so regelmäßig, wie wir es wollen und wenn, dann nur unter Zeitdruck. Also war klar: ohne Sauna kein Ferienhaus! Bereits der Anfahrtsweg glich an manchen Stellen einem Abenteuer, aber das Haus hat alles wieder wettgemacht! Uns begrüßte ein nett eingerichtetes großes Studio mit abgetrenntem Schlafbereich, offener Küche und im Souterrain des Hauses die heiß ersehnte Sauna. Einige Fitnessgeräte standen auch bereit. Aber eigentlich waren wir meist lange auf Tour zu Fuß durch den Spessart, um dann genussvoll in der Sauna alle viere von uns zu strecken. Es war ein himmlisches Vergnügen, die drei Durchgänge voll auszukosten, ohne auf die Uhr zu schauen. Und nach jedem Sauna-Gang eine Schneeballschlacht im Freien wie Gott uns schuf. Ohne neugierige Nachbarn (eventuell ein paar neugierige Tiere im angrenzenden Wald), ohne Telefonklingeln und Kinder. Entgegen unserer Befürchtungen war alles übrigens sehr sauber und bestens mit Handtüchern und Bademänteln ausgerüstet. Wir haben jedenfalls bestens erholt und sehr unwillig die Heimreise angetreten, wissen aber, dass wir baldmöglichst wiederkommen. Vielleicht auch mal im Sommer ohne Schneeballschlacht.

 

geschrieben von Konrad

Erholung im Kloster? Nicht für jeden geeignet

Was immer mich geritten hatte, als ich zusagte zum Projekt “Erholung im Kloster”, ich weiß es nicht. Deshalb das Fazit zuerst: einmal und nie wieder! Das ist jedoch nur meine Meinung, denn meine Freundin, die mich dazu überredet hat, schwört seit Jahren auf diese Art der Entspannung. Für mich war es wohl einfach zu viel des Guten. Vielleicht war das Programm des ausgewählten Klosters auch einfach zu streng für meine Mentalität. Mittlerweile habe ich erfahren, dass es auch weit lockerere Programme hinter anderen Mauern gibt. Aber wie gesagt, meine Bekannte ist hin und weg von den Benediktinerinnen in Norddeutschland. Ich bin ein sehr kontaktfreudiger Mensch und von Natur aus sehr mitteilungsfreudig. Kaum angekommen in unserer “Herberge” hatte ich das Gefühl des “Sister Act” Effekts. Sie wissen schon: Beten und Arbeiten und Schweigen. Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe selten solch nette Menschen kennengelernt, die scheinbar mit unendlicher Geduld ausgestattet sind. Das ganze Anwesen ist wunderschön, das Essen war durchaus ok. Aber das Programm war doch eher für Menschen ausgelegt, die auch empfänglich für Religion und ihr Anliegen sind. Ich habe es in diesen Tagen nicht geschafft, zur Ruhe zu kommen. Dieses direkte Abschalten aus meinem oftmals hektischen Alltag habe ich leider nicht bewerkstelligen können. Andererseits war´s ein Versuch wert, auch wenn ich wohl die Einzige in der Gruppe war, die enttäuscht Heim gefahren ist. Wen es jedoch interessiert, dem empfehle ich die Seite der Evangelischen Kommunitäten. Dort kann man sich einen Überblick über die Angebote und Programme machen und findet vielleicht eher ein passendes Objekt.

 

geschrieben von Jenny

Wellness Wochenende mit der Familie – warum nicht?

Schließlich nehmen die Finnen ihre Neugeborenen mit in die Sauna. Und als überzeugte “Heiß-Dampf”-Fans haben auch unsere drei Kinder bereits frühzeitig die gesundheitsfördernde Wirkung kennengelernt. Sie nehmen das Ganze eher spielerisch auf und fanden die Idee eines Wochenendes mit Schlammpackungen geradezu grandios! Wir nutzen jedes Jahr die Angebote der Familotel-Kette. Diese Hotels ermöglichen Urlaubsaufenthalte auch im nahen Ausland, die auch für Eltern erholsam sind. Übrigens gilt das Wellness-Angebot auch für Single-Eltern und Kindern, die mit Oma und Opa verreisen. Einige davon haben wir schon kennengelernt. Gerade bei Urlauben mit Kindern bleibt man ja nie ohne Kontakt. Nicht zu unterschätzen sind auch die reichhaltigen Angebote der alternativen Kinderbetreuung, wenn Mama und Papa sich “durchkneten” lassen und die Kleinen (noch) nicht die nötige Geduld und Ausdauer aufbringen, um die Entspannung so zu empfinden wie wir. Und während wir uns einer Thalasso-Anwendung hingeben, sitzen unsere Kleinen unter geschulter Aufsicht auf einem Pony oder besuchen den angeschlossenen Streichelzoo. Anfänger in Sachen Wellness Urlaub mit Kindern sind die Pauschalen zu empfehlen. Da sind viele Leistungen wie Eintritt ins Schwimmbad, Sauna und Fitnessbereich inklusive und Kids ab 3 Jahre erleben tolle Ausflüge und Events in den Kinderclubs. Ideal sind auch die Familotels, in denen Kinder in täglichen Schwimmkursen ganz spielerisch ans Schwimmen herangeführt werden. Rundum gesehen bieten Wellnesshotels für Familien tatsächlich Erholung für alle und wissen scheinbar genau, was jedes einzelne Familienmitglied unter Wellness versteht.

 

geschrieben von Katharina

Mit der Familie beim Wattwandern nach Baltrum

Ich muss euch unbedingt von unserem Sommerurlaub an der Nordsee erzählen! Wir hatten eine Ferienwohnung in Neßmersiel gebucht und dort – man höre und staune – die wahrscheinlich einzige länger andauernde Schönwetterperiode dieses Sommers. Herrlich viel Zeit zum Baden und die Seele baumeln lassen. Aber irgendwann wollten wir auch was richtig tolles erleben und sind zum Hafen gefahren, um die Ausflugsschiffe zu suchen. Und da haben wir einen freundlichen Mann mit Schild getroffen, auf dem Stand, dass er Wattwanderungen anbietet. Mein Mann und die Kinder natürlich sofort hin. Ich war erst skeptisch. Watt? Im Schlamm herum tapsen und so? Nee, nee, das sei alles ganz anders, erklärte der Wattführer mir. Also gut, ich gab widerstrebend grünes Licht. Wandersachen hatten wir im Auto, also schlossen wir uns der wartenden Gruppe gleich an. Es ging auf dem sandigen Meeresboden entlang hinüber auf das autofreie Inselchen Baltrum. Schlick gab es fast gar keinen und ich fand ihn aus der Nähe betrachtet auch gar nicht so eklig.
Gut, dass ich mitgegangen bin! Ich hätte nicht gedacht, dass das Watt so interessant sein würde. Unser Führer erzählte während des 2,5 bis 3 Stunden langen Marsches viele interessante Sachen. Über die Entstehung des Wattenmeeres, seine Bewohner, die Gefahren und die Besonderheiten – eine ganze Menge spannender Sachen jedenfalls. Dazu zeigte er uns Wattwürmer und Muscheln und benannte die Seevögel.
Auf Baltrum angekommen hatten wir „frei“ und haben uns die Insel angesehen. Ein wunderschönes Fleckchen Erde! So ruhig! Das gibt es sonst gar nicht mehr.
Dann wurde es uns zu heiß und wir haben ausgiebig gebadet. Zurück haben wir dann aber das Schiff genommen, noch eine Wanderung hätten die Kinder nicht mehr geschafft. Aber das Watt und besonders die Insel Baltrum kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Das ist Nordseefeeling pur!

geschrieben von Sybille

Naturreisen in Brandenburg – abwechslungsreiche Ausflugsziele vor den Toren Berlins

Ich bin ganz in unserer Nähe auf ein echtes Naturparadies gestoßen. Und zwar stand ich eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit am Bahnhof und habe dort ein Plakat gesehen mit der Aufschrift „Safari Marke Brandenburg“. Ich dachte zuerst, da geht es um irgendeinen Zoo, dann merkte ich, dass dort Werbung für Naturreisen gemacht wurde. Direkt vor Berlin so eine tolle Gegend? Das war mir bisher entgangen. Neugierig, wie ich bin, habe ich mit meiner Frau am Wochenende gleich mal abgecheckt, was an der Sache dran ist. Sabine hat vorab schon mal gegoogelt und im Internet einiges entdeckt. Unter www.naturreisen-brandenburg.de finden Interessierte alle Hintergrundinfos zu der Plakat-Aktion. Neben den einzelnen Naturreservaten gibt es auch gleich eine Menge Ausflugstipps und Veranstaltungshinweise. Und wer hier einen Urlaub buchen möchte, kann sich auch gleich die passende Unterkunft aussuchen.

Da wir so nahe dran wohnen, haben wir die Mark Brandenburg zu unserem neuen Naherholungsgebiet erklärt. Wir haben auch schon den ein oder anderen Wochenendtrip dorthin gemacht. Unter anderem haben wir uns dort mit Radfahren um die Havelseen und einer Kanutour im Spreewald köstlich amüsiert. Gerade sind wir dabei, die Naturreservate zu erforschen. Zu Fuß, denn irgendwie sind wir im Laufe der Zeit von gelegentlichen Spaziergängern zu richtigen Wanderern geworden.

Nächstes Jahr wollen wir den Sommerurlaub in der Region verbringen – mit einer Eselwanderung in der Uckermark.

geschrieben von Thomas

Meine eigene Finca auf Mallorca

Nach dem ich schon als Kind immer von den Fincas auf meiner Lieblings Insel Mallorca fasziniert war, habe ich nun selbst die „Finca Mallorca“, die Finca die mich überglücklich macht.

Ich möchte diesen Blog nutzen, um Euch von den Vorteilen einer eigenen Finca auf Mallorca zu erzählen.

Wenn man wie ich, nicht reich geboren- oder als glücklicher Erbe einer wohlhabenden Großmutter gesegnet wurde, muss man viel Geld sparen und evtl. ein Kredit bei der Bank aufnehmen. Doch es lohnt sich! Ich bin jetzt stolzer Besitzer meiner eigenen kleinen Finca. Das bedeutet ich habe immer einen Platz an dem ich Urlaub machen- und mich erholen kann, den ich als mein Reich im Süden, in der Sonne Spaniens, mit Stolz bezeichnen kann. Und wenn ich nicht auf der Insel bin, dann vermiete ich mein zweites Heim. Damit kann ich erstmal meinen Kredit zurückzahlen und später versuchen andere Kindheitsträume zu finanzieren. Außer den Traum, einmal zum Mond zu fliegen, denn so ertragsreich ist dann eine Finca auf Mallorca doch nichtJ! Für den Kauf einer Finca auf der Balearen Insel ist momentan wohlmöglich der ideale Zeitpunkt, da die Immobilienpreise stark gefallen sind. Wenn ich irgendwann mal keine Lust mehr auf meine zweite Heimat haben werde, was ich sehr stark bezweifle, kann ich die Finca bestimmt viel teurer verkaufen, als ich sie gekauft habe. In Summe: man kann nur gewinnen! …Der größte Vorteil für mich, ist jedoch die generelle Möglichkeit, einfach mal aus dem deutschen Alltag und von dem meist schlechtem Wetter in Deutschland zu entfliehen und mich in meine Hängematte, gleich neben dem kleine aber für mich persönlich ganz großen Pool zu legen und alles um mich herum zu vergessen. In so einem Moment bin ich der glücklichste Mensch der Welt.

Ich hoffe dass ich Euch zu dem Schritt, einer eigenen Finca auf Mallorca, näher bringen konnte! …Bis bald auf der Insel liebe Nachbarn

geschrieben von Stefan

Angelurlaub in Norwegen

Seit unserem allerersten Angeltrip nach Norwegen steht dieses Event jedes Jahr im Frühsommer auf dem Plan. Bevor die Touristen das Land unsicher machen, kommt erst mal unsere Männerrunde zum Zug. Bisher waren unsere Fischzüge immer sehr erfolgreich und die Aufenthalte grundsätzlich klasse. Deswegen, auch der Bequemlichkeit halber, schlagen wir unsere Zelte immer am gleichen Ort auf: Skjevlingsnesset am Bergsøyfjord südlich von Trondheim. Hier und am Flüsschen Batnfjordselva einige Kilometer entfernt fangen wir jedes Jahr die schönsten Lachse. Wir mieten hier “unsere Angelhütte”, die Platz bietet für 7 Mann und ein passendes Motorboot gleich dazu.

Das Haus selbst liegt knappe 200m vom Wasser weg und ist bestens ausgerüstet. Natürlich gibt es auch eine ausreichen große Gefriertruhe. Auf der gemütlichen Terrasse lassen wir abends den Tag ausklingen und frönen der Männerrunde. Einkaufsmöglichkeiten im kleinen Rahmen, aber ausreichend, bietet das nächste Städtchen. Und auch wenn es hier wohl viel Kulturelles zu sehen ist, wir sind zum Angeln hier und tun das den ganzen Tag. Die Gegend ist abwechslungsreich, die Gewässer ebenfalls. Das Klima ist recht angenehm und lässt sich auch im Frühjahr schon gut aushalten. Übrigens gibt es hier sehr viele Norweger, die gut deutsch sprechen, sodass auch die Verständigung reibungslos klappt. Wir sind jedenfalls eingefleischte Fans dieser Region und werden es auch bleiben.

geschrieben von Michael

Kuscheln an der Mosel mit Fortsetzung

Dem Schmuddelwetter entfliehen, den Stress zurück lassen und sich was Gutes tun: das Alles hatte ich für meinen Freund und mich gebucht. Im Prospekt nannte es sich “Kuschelwochenende mit Wellness”. Aber wie die Männer so sind: im Bekanntenkreis sollte das nicht bekannt werden. Das Fazit vornweg: er hat es zwar nie verraten, dass er Wellness-Anwendungen gebucht hat, aber er hat sie genauso genossen wie ich. Also liebe Frauen, ruhig mal die Initiative ergreifen und den Liebsten zu seinem Glück zwingen.

Nun aber zum Wochenende selbst. Unser Ziel war die Eifel, weniger wegen der Landschaft als wegen der wunderschönen Ferienwohnung im Grünen. Uns erwartete eine zauberhafte Dachgeschosswohnung mit Balkon und Blick auf die Mosel sowie eine Flasche Rieslingsekt zur Begrüßung. Ein tolles Frühstücksbuffet im Schloss Zell war inklusive. Die ortsansässigen Weinprobe-Möglichkeiten und tollen kleinen Gasthäuser waren übrigens ein Aspekt, mit dem ich meinen Freund überzeugen konnte. Überhaupt ist es in Zell so schön, dass ich hier unbedingt noch einen längeren Urlaub verbringen möchte.

Das Beste am Wellness war jedoch, dass wir nicht nur die Massagen am Abend genießen konnten. Wir haben sogar eine Anleitung zur Ayurvedischen Partnerschaftsmassage erhalten. Die nette Dame hat uns einige einfache Massagegriffe gezeigt, mit der man den Partner selbst auch schön durch”kneten” kann. Und so können wir das Kuschelwochenende zu Hause wiederholen.

geschrieben von Anne

Ein romantisches Wochenende dank Hotelgutschein

Ich habe von meinem Freund einen Hotelgutschein für ein romantisches Wochenende auf Schloss Hornberg geschenkt bekommen! Ich war schon von der Idee hin und weg! Einfach mal raus aus Stuttgart und viel Zeit nur für uns zwei! Das Hotel liegt mitten im Schwarzwald, oberhalb vom Gutachtal. Ringsum ist nur Wald und der hoteleigene Park – Schwarzwaldromantik pur.

Ich war ja schon etwas aufgeregt, ob das mit dem Gutschein auch klappt. Aber die Terminabspache war kein Problem, und als wir ankamen, wurden wir sogar mit einem Glas Sekt begrüßt. Das Zimmer war sehr gepflegt und nett hergerichtet. Ein richtiges Liebesnest.

Der Aufenthalt war dann auch traumhaft. Wir haben uns die Umgebung angeschaut, sind an der Gutach spazieren gegangen und haben das Wellnessangebot des Hotels genutzt. Am Abend gab es dann ein romantisches Dinner bei Kerzenschein. Das Essen war vorzüglich. Zum Abschluss sind wird in der lauen Nacht draußen im Park herumgeschlendert. Da kam ich mir dann endgültig vor, wie im Märchen.

Leider verging der Tag viel zu schnell. Am nächsten Morgen wartete noch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet auf uns, dann hieß es auch schon Abschied nehmen von unserem friedlichen Schlosshotel.

Also ich kann Hotelgutscheine nur empfehlen. Ob romantisches Wochenende oder Wellnesstrip, für eine kurze Auszeit vor dem Alltag gibt es meiner Meinung nach nichts Besseres.

geschrieben von Steffi

Eigenes Kopfkissen im Urlaub – mein persönlicher Reise-Spleen

Geht es euch auch so? Eine Ferienwohnung oder ein Hotel kann noch so schön sein, etwas vermisst man dabei trotzdem ständig. Ich zum Beispiel bin relativ pingelig, was die Kopfkissen angeht. Als Bauchschläfer knuddle ich gerne ein dünnes Kissen zusammen und schlafe damit auf meiner Armbeuge. Dann ist es mir völlig egal, ob es draußen laut ist oder hell, heiß oder kalt. Hauptsache, das Kissen stimmt. Ich schlafe damit wie ein Baby.

Bisher nahm ich es als gegeben hin, wenn das vorhandene Kopfkissen im Urlaub nicht die gleichen Qualitäten hatte, wie das eigene. In ganz grauslichen Fällen habe ich mal nach einem anderen gefragt (das auch nicht genau meines und demnach niemals perfekt gewesen ist).

Schön blöd, sich mit solchen Peanuts zu belasten, nicht? Aber wer einen Kleinwagen fährt, muss geizig beim Packen sein.

Meine Frau schoss zu Ostern den Vogel ab. Ich nörgelte wie immer über das Kissen im Hotelbett. Da sieht sie mich nachdenklich an und meint „Du Schatz, die Dicke von dem Kissen ist doch völlig wurscht. Viel schlimmer ist doch, dass sie nicht nach jedem Gast gewaschen werden …“

„Werden sie nicht?“ Fragte ich entgeistert.

„Nö, wir sind doch hier nicht im Krankenhaus,“ lachte meine Frau und kuschelte sich gemütlich auf ihrer Bettseite zurecht. Sie murmelte noch etwas davon, dass ihr Staub vielmehr zusetzen würde, weil er zu 80% aus menschlichen Hautschuppen bestünde – habe sie gelesen – dann schlief sie ein. Ich nicht!

Seitdem gibt es keine Diskussionen mehr, ich nehme von nun an immer mein eigenes Kopfkissen mit in den Urlaub! Und wenn dafür was anderes zu Hause bleibt!

geschrieben von Thomas