Yoga im Urlaub – ein weißer Schimmel?
Ich weiß, Yoga im Urlaub klingt doppelt gemoppelt. Denn eigentlich sollte Urlaub ja von sich aus schon entspannend sein. Ganz so einfach ist das aber (zumindest bei mir) nicht immer. Noch tagelang kann ich nur wenig abschalten und die Gedanken sind streckenweise noch bei den Problemen zu Hause, die ich eigentlich für eine Zeit lang vergessen wollte. Da ich zu Hause immer schon mal einen Yoga-Kurs (im speziellen das Kraft-betonte Hatha-Yoga) belegen wollte, aber nie die Zeit dazu fand, habe ich das Projekt im Urlaub in Angriff genommen. Dieses Mal sollte es Urlaub vom ersten Tag an werden. Reiseziel war die Eifel, da sie fast vor meiner Haustür liegt. Im Internet habe ich eine ansprechende Seite einer Yoga-Lehrerin entdeckt. Sie bietet zwar selbst keine Unterkunft, sondern nur Kurse, aber sie hilft bei der Suche nach einer passenden Übernachtungsmöglichkeit weiter. Und weil ich mir der kurzen Zeit bewusst war, habe ich den Einzelunterricht gewählt. Irgendwie ist mir das auch sympathischer, als mit wildfremden Menschen zusammen zu sein. Ich weiß nicht, ob es meine Sucht nach innerer Ruhe war oder ob einfach die Chemie gestimmt hat: Bereits die erste der vier Yoga-Stunden war so toll! Innere Blockaden haben sich gelöst und auch ein paar Tränen sind geflossen. Die Übungen waren sehr einfach nachzuvollziehen. Die Lehrerin hat eine sehr angenehme Stimme und hat wohl auch sehr schnell gemerkt, wo meine Probleme sitzen. Den Rest des Tages habe ich viel lockerer und gelöster erlebt. Ich habe meinen Urlaub bewusster genossen. Der Erholungs-Effekt hat sich eindeutig verdoppelt! Ich kann´s nur weiterempfehlen.
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geschrieben von Paulina














